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Spendersamen
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Samenspenden werden bei ReproART nur dann eingesetzt, wenn der männliche Samen des Vaters nicht in der Lage ist, Eizellen zu befruchten oder wenn Samen nicht im Ejakulat nachgewiesen werden kann. Das bedeutet, dass der Mann eine Azoospermie hat und Spermatozoen nicht entnommen werden können, weder durch Mikro-Chirurgie noch durch Nadelaspiration. Ein Samenspender wird auch eingesetzt, wenn es eine Vorgeschichte in der Familie im Hinblick auf genetische Erkrankungen gibt oder wenn einer oder beide Patienten selber Träger von derartigen Erkrankungen sind. In weiteren Fällen werden Samenspender eingesetzt, wenn eine Frau ohne einen festen Partner ein Kind bekommen möchte und sich mit diesem Anliegen an ReproART wendet.

Wie wird ein Samen-Spender zugelassen?

Samenspender für ReproART werden immer aus den europäischen oder amerikanischen Samen-Banken ausgesucht. Regionale Samenspender werden nicht eingesetzt, da aktuell nur die ausländischen Samen-Banken die besonderen Zertifikate ausstellen, die sicherstellen dass die Spender alle notwendigen und vorgeschriebenen klinischen Untersuchungen und Laboranalysen durchlaufen haben. Es ist auch wichtig zur Kenntnis zu nehmen, dass die Spender alle auf eine umfangreiche Reihe von Tests zum Ausschluss von genetischen Erkrankungen durchlaufen haben.

Tiefgefroren konservierte Sperma-Proben von internationalen Samen-Banken sind sicher und sie können gemäß den Wünschen und Vorgaben der Empfänger bezüglich einer gewünschten Übereinstimmung von bestimmten Merkmalen, ausgesucht werden. Diese Merkmale können unter anderem: Größe und Gewicht sein, die Augenfarbe und die Haarfarbe sowie die Blutgruppe oder der Bildungsstand des Spenders. Spender durchlaufen einen komplexen und multi-Phasen Vorgang, der sowohl die medizinische (allgemeinmedizinische, urologische und genetische) sowie psychologische Untersuchungen umfasst. Alle Samenspenden werden eingefroren und mindestens 6 Monate langkonserviert. Während dieser Zeit bleibt der Spender in andauernder medizinischer Überwachung. Nach der Quarantäne Zeit von 6 Monaten wird der Spender erneut medizinisch untersucht und getestet, um sicher zu stellen, dass er keine Infektionskrankheiten hat, die auf ein Kind übertragen werden könnten.

 

Die Sperma-Proben werden erst nach den letzten Tests auf sexuell übertragbare Krankheiten wie: AIDS, Syphilis und Hepatitis freigegeben, da diese Erkrankungen erst einige Monate nach Ansteckung überhaupt diagnostizierbar sind. Die Minimalisierung des Risikos einer Übertragung von ansteckenden Infektionen ist eine der Hauptgründe dafür, dass die Spender wiederholt untersucht und getestet werden. Zusätzlich ist auch – gemäß internationalem Recht – die Anzahl von Schwangerschaften die von einem einzelnen Spender angebahnt wird, eingeschränkt, damit die Anzahl der Nachkommen eines einzelnen Spenders, eine bestimmte Zahl nicht übersteigt. Der Grund dafür ist; die Möglichkeiten zu minimieren, dass sich zwei Kinder eines bestimmten Spenders im Laufe des Lebens treffen, heiraten und möglicherwiese dann den Konsequenzen einer „Ehe unter Blutsverwandten“ entgegensehen müssten. 

Konsequenterweise führen die internationalen Samen-Banken detaillierte Aufzeichnungen über Schwangerschaften die mit Hilfe von deren Spenden entstanden sind und nach einer bestimmten Zeit mit einer bestimmten Anzahl von Schwangerschaften wird die Zusammenarbeit mit diesem Spender eingestellt.

Spender werden nach den folgenden Kriterien von internationalen Samen-Banken ausgewählt:

  • Sperma Qualität;
  • Alter;
  • Persönliche Eigenschaften;
  • Ausbildung;
  • Gesundheitliche Familiengeschichte aus den vergangenen 4 Generationen.

Labor Tests:

  • Samenanalyse;
  • Umfassende Blutwerte;
  • Urin Analyse;
  • ABO und RH Bestimmungen im Blut;
  • HIV;
  • HTLV-I/II – menschliches T-Zellen lymphotrope Virus Typ I und II (GHTLVI und HTLV II);
  • Hepatitis B Oberflächen Antigen;
  • Hepatitis B Antikörper Kern;
  • Hepatitis C virale Antikörper;
  • Syphilis (RPR);
  • CMV IgG/IGM;
  • Chlamydien;
  • Gonorrhö.

Genetische Tests:

  • 3-4 Generationen zurück-reichender medizinischer Test der Familie, der durch einen anerkannten Genetik-Spezialisten oder einen entsprechenden Facharzt durchgeführt wird (alle Spender);
  • Zystische Fibrose (Mukoviszidose) Überprüfung auf 139 bekannte Mutationen der zystischen Fibrose (alle kaukasischen Spender);
  • Chromosomen Analyse (alle Spender);
  • SMA (spinale Muskel Atrophie) – alle Spender seit Januar 2015;
  • Mittelmeeranämie (alle Spender. Eine HPLC Analyse wird durchgeführt um dies indirekt zu bestimmen;
  • Morbus Canavan – (Spender mit Ashkenazi Jüdischen Vorfahren);
  • Familiäre Dysautonomie (Spender mit Ashkenazi Jüdischen Vorfahren);
  • Fanconi Anämie (Spender mit Ashkenazi Jüdischen Vorfahren);
  • Gaucher Krankheit (Spender mit Ashkenazi Jüdischen Vorfahren);
  • Niemann-Pick Krankheit Typ A (Spender mit Ashkenazi Jüdischen Vorfahren);
  • Sichelzellenanämie (Spender mit afrikanischen Vorfahren werden genetisch getestet);
  • Bei allen Spendern wird eine HPLC Analyse gemacht um dies indirekt zu testen.

 

Es ist unmöglich genetische Erkrankungen zu 100 % auszuschließen, da es nicht möglich ist, alle erblich übertragbare Erkrankungen mittels eines Tests zu bestimmen.

Paket Beschreibung
Paket beinhaltet
  • Labortests (vorgesehene Mutter)
  • IVF, ICSI
  • Medikation (vorgesehene Mutter)
  • Embryo-Kälte-Konservierung (1 Jahr, bis 5 Embryos)
  • Samenspende des Spenders
  • Samen-Kälte-Konservierung (3 Monate)

Sollten Sie sich entschließen, eine genetische Untersuchung auf Aneuploidie (PGT-A) vor der Implantation (für bis zu 5 Embryos) durchzuführen, werden Ihnen für diese Untersuchung 2100 Euro berechnet.

 

Zukünftige Mütter werden, gemäß den Verordnungen unseres Arztes, untersucht und für den Transfer des Embryos im Heimatland der zukünftigen Mutter vorbereitet. Kosten für die Behandlung im Heimatland sind nicht Bestandteil unserer Preise und Leistungen.

 

Wir haben keine “versteckten Kosten“. Jedwede Behandlung und die zugehörigen Kosten sind definiert und in den entsprechenden Behandlungspaketen genannt und enthalten.